Ackerbau
Untersaaten

Untersaaten bedecken den Boden unter einer Hauptkultur. Sie schaffen zusätzliche Vegetation innerhalb des Bestands und kommen Bodenorganismen und Nützlingen sowie bodenbrütenden Vögeln zugute.
Zwischenfrüchte

Blühende und strukturreiche Zwischenfrüchte (z.B. Phacelia, Buchweizen, Kleearten) verlängern das Nahrungsangebot für Vögel nach der Ernte. Über Winter stehen gelassene Bestände bieten Samen, Deckung und Rückzugsräume. In den Stängeln über-wintern zahlreiche Insektenlarven.
Bunt- und Rotationsbrachen

Brachen sind mit Wildblumen eingesäte Biodiversitäts-förderflächen im Ackerland. Buntbrachen bleiben mehrere Jahre bestehen, Rotationsbrachen werden nach kürzerer Standdauer wieder in die Fruchtfolge integriert.
Saum auf Ackerfläche

Mehrjährige, streifenförmige Säume aus Wildkräutern und Gräsern schaffen am Feldrand oder inner-halb grösserer Ackerflächen vielfältige Nahrungsangebote, Deckung und Vernetzung von Lebensräumen.
Getreide in weiter Reihe

Grössere Reihenabstände (mind.30 cm) schaffen lückige Bereiche im Getreide. Feldlerchen nutzen diese Bereiche, um dort zu landen, nach Nahrung zu suchen und geeignete Plätze für die Brut zu finden.
Feldlerchenfenster

Feldlerchenfenster sind Kleinflächen oder Streifen innerhalb von Ackerkulturen (Getreide, Raps, Sonnenblumen, Mais), die bodenbrütenden Vögeln zusätzliche Deckung sowie Raum zur Nahrungssuche bieten.





